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Tagesgeldkonto mit Girokonto

By | 12. Oktober 2016

Eigentlich unterscheiden sich Tagesgeldkonto und Girokonto von ihrer Funktion her sehr wesentlich. So handelt es sich beim Tagesgeldkonto in erster Linie um ein Sparprodukt, in dem das angelegte Kapital entsprechend verzinst wird. Normalerweise ist nur der Transfer des Kapitals zwischen dem Tagesgeldkonto und dem sogenannten Referenzkonto möglich. Im Regelfall handelt es sich hierbei um das Girokonto. Weitere Kreditrahmen, wie etwa ein Dispositionskredit, sind hier nicht möglich. Das Girokonto hingegen dient gewöhnlich dazu, den täglichen Zahlungsverkehr bargeldlos abwickeln zu können. Des Weiteren dient es im Allgemeinen auch als Gehaltskonto.

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Gebühren und Zinsen

Ein weiterer Unterschied dieser beiden Finanzprodukte liegt in der angewandten Gebührenordnung. Während beim Girokonto unterschiedliche Gebühren erhoben werden wie für die Kontoführung, Überweisungen ect., ist dagegen das Tagesgeldkonto generell kostenlos. Statt dessen erhalten hier die Anleger für ihr Kapital Guthabenzinsen, die unter Umständen zu einer beachtlichen Rendite führen können. Zinsen auf das Guthaben bei einem Girokonto sind dagegen eher sehr selten und wenn, dann fallen diese nur sehr bescheiden aus.

In Zeiten der allgemeinen Niedrigzinspolitik steigt die Nachfrage von Seiten der Verbraucher nach einem leistungsstarken und multifunktionalem Anlageprodukt. Darauf reagierten die Banken mit dem Zwei-in-eins-Produkt des Girokontos mit Tagesgeld. Hier werden die Vorteile vom Girokonto und Tagesgeldkonto miteinander verbunden. So ist der Anleger in der Lage, das Geld zwischen den beiden Konten hin und her zu schieben. Einen Girokonten mit Tagesgeld Vergleich findet man auf http://www.anlage-betrug.net/tagesgeldvergleich. Hier lassen sich die aktuellen Anbieter gut miteinander vergleichen.

Der eigentliche Zahlungsverkehr läuft nach gewohnter Weise über das Girokonto ab. Überschüssiges Guthaben, das momentan nicht benötigt wird, kann dann nach eigenem Ermessen auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden. Hier wird es verzinst und ist dennoch jeder Zeit abrufbar. Bei Bedarf kann es dann wieder auf das Girokonto zurück überwiesen werden, wo eventuelle Zahlungen oder Bargeldabbuchungen vorgenommen werden können.

Fazit

Somit garantiert ein Girokonto mit Tagesgeld dem Inhaber lohnende Zinsvorteile, die ein normales durchschnittliches Girokonto so nicht beinhalten würde. Allerdings muss der Kontoinhaber bereit sein, einen gewissen Aufwand dafür zu betreiben. Denn für das rechtzeitige Umbuchen vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto ist nur er allein verantwortlich. Es tritt keinerlei Automatismus in Kraft, wenn das Girokonto sich einmal im Soll befinden sollte, obwohl auf dem Tagesgeldkonto noch ein Guthaben verzeichnet ist. Es müssen dann in diesem Fall trotzdem die fälligen Überziehungszinsen gezahlt werden. Deshalb lohnt sich ein Girokonto mit angeschlossenem Tagesgeldkonto eigentlich nur in Verbindung mit dem Online-Banking. Nur so lassen sich die nötigen Buchungen möglichst zeitnah bewerkstelligen. Besonders lukrativ ist dieses Finanzprodukt bei höheren Einkünften. Denn nur wer des Öfteren größere Überschüsse auf seinem Girokonto verbuchen kann, profitiert in hohem Maße von den Zinsvorteilen auf dem Tagesgeldkonto.

Tagesgeldkonto mit Girokonto
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