31. August 2016girokonto.one

Das Ende des kostenlosen Girokontos ?

By | 31. August 2016

Banken erhöhen Ihre Gebühren, dieser Trend scheint sich in den letzten Monaten zu bestätigen.
Zuletzt hatte die Postbank ihr kostenloses Girokonto abgekündigt. Die Postbank teilte ihren Kunden bereits mit, dass es ab dem 1. November ein Großteil das Kunden Kontoführungsgebühren bezahlen werden muss. Zukünftig berechnet 3,90 Euro im Monat für das sogenannte Postbank Giro Plus-Konto. Führt man das Girokonto als reines Onlinekonto werden 1,90 Euro monatlich fällig.Bislang ist das einfache Girokonto mit Filialnutzung ab einem monatlichen Geldeingang mindestens 1000 Euro bei der Postbank noch gebührenfrei.Kunden deren Einkommen niedriger war zahlten bisher 5,90 Euro im Monat jetzt 3,90 Euro.Junge Leute unter 23 Jahren zahlen auch weiterhin nichts für das Girokonto der Postbank.

Mit Änderungen der Bedingungen ist die Postbank nicht alleine, auch das Fintech Startup N26 musste kürzlich die Konditionen des Girokontos anpassen.Viele N26 Kunden hatten das Girokonto nur um sich an nahezu jedem Geldautomaten mit Bargeld versorgen zu können, das kostete N26 jedes Mal 1,50 Euro bis 2,00 Euro.N26 musste hier gegensteuern und begrenzte die kostenfreien Abhebungen am Geldautomaten im Monat. 5 Abhebungen sind mit einem monatlichen Geldeingang von 1000 € beinhaltet, hat man einen geringeren monatlichen Geldeingang sind es 3 Bargeldbezüge am Automaten.
Weitere Abhebungen am Automaten kosten jeweils 2€ Gebühr.

Ende des kostenlosen Girononto

Kleinvieh macht auch Mist. Viele Banken erheben für Überweisungen kleine Gebühren.

Zusätzliche Bankgebühren

Neben den offensichtlichen Kontoführungsgebühren führen Banken vermehrt Kosten für Vorgänge ein die zwar online erledigt werden könnten, die Kunden dies aber nicht machen.Laut Statistik der Bundesbank gab es in Deutschland insgesamt 27,0 Milliarden Überweisungen, davon entfielen rund 15 % auf Papierüberweisungen.Da eine Papierüberweisung für eine Bank Mehraufwand bedeutet, liegt es nahe hierfür eine Gebühr zu erheben.Die Höhe der Gebühren variieren hier, Filialbanken erheben im Regelfall 1-2 Euro je Überweisung. Seit Jahresbeginn berechnet die Kasseler Sparkasse für ihr Konto „Giro Online“ einen Euro für jede Scheckeinreichung und einen Euro ab der sechsten Bargeldabhebung am Automaten.

Minuszinsen

Die deutschen Bankkunden blieben bislang von Negativzinsen zwar verschont, die ersten Banken lassen Groß- und Firmenkunden allerdings schon dafür zahlen das sie ihr Geld auf das Konto legen.Sollte die Niedrigzinsphase anhalten ist es vermutlich auch möglich das auf Privaten Girokonten auch Negativzinsen erhoben werden. Die Alternative Bank Schweiz (ABS) mit Sitz in Olten erhebt bereits seit Jahresanfang einen Negaivzins.
Für Einlagen bis zu 100 000 Franken sind Strafzinsen in Höhe von 0,125 Prozent auf dem Girokonto fällig. Bei größeren Einlagen verlangt die Bank sogar 0,75 Prozent.

Die Banken müssen in Deutschland nicht mit großen Kündigungswellen rechnen, die deutschen Sparer sind beim Girokonto sehr träge. Nur rund 5% aller Kunden wechseln jährlich ihr Girokonto.

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Das Ende des kostenlosen Girokontos ?
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